Kriebelmücke


Sommerekzem

 

Das Sommerekzem


Diese Form der allergischen Reaktion beim Pferd, fälschlich auch Sommerräude genannt, kommt in unseren Breitengraden leider häufig vor. Welche Umstände oder auch Verkettung von Umständen dazu führen , ist nicht definitiv zu beantworten.Die Krankheit tritt meist in den Monaten März bis Oktober auf. Das betroffene Pferd scheuert sich an Mähne und Schweifrübe, teilweise blutig,die Bauchnaht kann betroffen sein, ebenso Kruppe und Ohren.Meist ist dies von schuppiger Haut an Schweif und Mähne begleitet,die auch im Winter nicht verschwindet.Entgegen häufig vertretener Meinung, daß die Pferde im Seeklima Linderung finden , muß ich aus Erfahrung feststellen, daß ich noch nie soviele Tiere mit Ekzem gesehen habe, wie in Dänemark.Dort ist bekanntlich kein Ort mehr als 50 km vom Meer entfernt. Die besten Ekzemerdecken kommen aus Skandinavien. Das kann kein Zufall sein. Die Vermutung liegt da sehr nahe, daß es Insekten sind, die das Krankheitsbild verursachen. Im speziellen dürfte es sich hier um die sogenannte Kriebelmücke handeln .Dieses Tier schwärmt besonders gerne im Warmen und Feuchten und in der Morgen- und Abenddämmerung. Das Pferd wird gestochen, eine allergische Reaktion entsteht und das Tier fängt an sich zu schubbern. Durch den ständigen Juckreiz werden die Pferde sehr belästigt, blutige Stellen sind Eingangspforten für Bakterien jeder Art. Teilweise wird das geplagte Pferd aggresiv und sogar unreitbar. Das ist schlimm für Mensch und Tier.

Es gibt mittlerweile den sogenannten FIT Test (funktioneller in-vitro Test), bei dem das Sommerekzem als Folge einer echten Allergie festgestellt werden kann . Dieser Test wird auch in Island durchgeführt, um sicher zu bestimmen, ob Pferde, die für den Export bestimmt sind, am Sommerekzem erkranken werden oder nicht.                                                                                                                                                    weiter Seite 2..

 

 

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