Der Wasserläufer



Der Wasserläufer

Wasserläufer laufen auf Ihren 4 Hinterbeinen. Die beiden kurzen Vorderbeine werden nach vorne gestreckt und dienen zum Festhalten der Beute.

Der Körper des Wasserläufers ist oben abgeplattet und unten stark gewölbt und schmal. Mit ihren lederartigen Flügel können Erwachsene Wasserläufer fliegen und somit ist auch auch eine weite Verbreitung möglich.

Wasserläufer können je nach Gattung zwischen 6 bis 17 mm lang werden.

Das typische ruckartige "gleiten" auf dem Wasser resultiert von der dichte Behaarung der Beine, die ein Durchbrechen des Oberflächenfilms des Wassers verhindern.


Die Eiablage der Wasserläufer erfolgt an Pflanzen. Die Larven leben zunächst am Gewässergrund und schwimmen später zur Wasseroberfläche. Erwachsene Wasserläufer überwintern am Ufer unter Laub und Moos.

Wasserläufer ernähren sich meist von toten Insekten, die sich auf der Wasserobefläche befinden.

 

   
 

Die Teichmuschel

Teichmuschel (Anodonata cygnea)

Die Teichmuschel lebt in stehenden oder langsam fliessenden Gewässern und liebt ein Sandbett. Sie wird bis zu 20 cm Lang. Zu ihrer Vermehrung benötigt die Teichmuschel Fische, denn ihre Larven leben entweder an den Kiemen oder der Haut der Wirtsfische, ohne diese aber ernsthaft zu schädigen. Umgekehrt benötigen auch einige Fische, wie der Bitterling, ihre schützende Schale zur Brutpflege.

Eine gute Wasserqualität erreicht man auch, indem man Teichmuscheln in den Teich einsetzt. Die Teichmuschel kann aber nicht einfach in den Teich hineingelegt werden, sondern sie beansprucht einen Raum für sich. Hierzu sollte man eine Schale mit Sand befüllen und diese (je nach Größe der Schale) mit bis zu fünf Muscheln besetzen. Anschließend die Schale an der tiefsten Stelle des Teiches absetzen. Teichmuscheln filtern durch ihre Nahrungsaufnahme Algen aus dem Wasser. So bleibt es klarer und es besteht nicht die Gefahr einer Veralgung oder Verschlammung des Teiches.


   

Die Posthornschnecke


Gehäusegröße: ca 3 bis 4 cm.


Die Posthornschnecke ernährt sich von:

-Futterresten, Algen, abgestorbenen Pflanzen

Vermehrung:

Zwitter, Paarung wechselseitig, legen transparente Eiklumpen

Die Posthornschnecke gehört zu den Tellerschnecken.

Sie bewohnt stehende Gewässer und hat ein scheibenförmiges Gehäuse, das keine Spitze hat, sondern in einer Ebene gewunden ist.

Die Atmung erfolgt durch eine Art Lunge. Sie muß deshalb zum Luftholen an die Oberfläche kommen. Da sie große Atemhöhlen hat,ist dies jedoch nur selten zu machen. In sauerstoffreichen Gewässern, kann sie sogar genügend Sauerstoff aus dem Wasser holen.



Nach der Paarung beginnt die Schnecke Eier zu legen und klebt diese in flachen Eiklumpen an Pflanzenteile, Holz oder Steine, die sich im Wasser befinden.

Die Jungschnecke(mit Gehäuse) führt von Anfang an ein eigenständiges Leben. Sie ist dann sehr anfällig gegen Bedrohungen, daß nur wenige überleben.

   
 
            

                    

 

 


         
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